Tunschere Maria und Heinrich Ganseforth

Bildunterschrift, von links: Ulrike Küppers, Maria Ganseforth, Heinrich Ganseforth, Bernd Behrens Paul Thien und Hubert Albers       

2025, Tunschere für Maria & Heinrich Ganseforth

Heinrich kommt am Silvesterabend ahnungslos aus der Kirche nach Hause und wundert sich über die Autos, die außer der Reihe um diese Zeit am Straßenrand geparkt waren. Er ging ins Haus, wo er von seiner Frau Maria freudig empfangen wurde. Plötzlich kracht es vor seiner Haustür. Er öffnet sie und will nach dem Rechten sehen, als er die Tunschere auf der obersten Stufe entdeckt. Eine Tunschere? Für mich eine Tunschere? Die Heimatfreunde Paul Thien, Bernd Behrens, Hubert Albers und Ulrike Küppers kamen aus der Deckung. Sie wollten Heinrich Ganseforth mit der Tunschere überraschen und die Überraschung war ihnen wirklich geglückt. „Womit habe ich das denn verdient?“ fragte Heinrich. Auch seine Frau Maria freut sich sehr über die Ehrengabe, mit der der Heimatverein stets am Silvesterabend verdienten Mitglieder eine Freude bereiten will.  Seit 1994, der Gründung des Heimatvereines, trägt Heinrich Ganseforth die Einladungen für Veranstaltungen aus, die übers Jahr anfallen. Aber damit nicht genug. Mit seinen fast 87 Jahren ist er auch jetzt immer noch bei allen Veranstaltungen zugegen. Früher packte er an, wo er gebraucht wurde. Zudem war er über 40 Jahre Kommunionhelfer und Lektor in der Kirchengemeinde St. Laurentius, hat 12 Jahre im Pfarrgemeinderat mitgewirkt, davon drei Jahre als 1. Vorsitzender. Viele Jahre war er ein verlässlicher Helfer beim Aufstellen und Schmücken der Weihnachtsbäume die in der Advents- und Weihnachtszeit die Kirche schmücken. 25 Jahre hat Heinrich Ganseforth im Vorstand des örtlichen Schützenvereins das Kinderschützenfest organisiert. 1982 war er Schützenkönig.