Alle Jahre wieder, so steht es stets im März im Veranstaltungskalender des Niederlangener Heimatvereins. Alle Jahre wieder werden Straßen, Wege und Plätze im Ort vom Unrat, der sich im Laufe des Jahres überall angesammelt hat, befreit. Und alle Jahre wieder stehen freiwillige Helfer und Helferinnen – vorrangig die Landjugend aus Niederlangen und Niederlangen-Siedlung, die Jägerschaft, Heimatfreunde und Menschen, denen Sauberkeit wichtig ist – mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgerüstet, für die Säuberung bereit. Papier, leere Verpackungen, Plastikflaschen, Folien und Vieles mehr lesen sie auf, Dabei stoßen sie auch auf achtlos abgeladenen Müll, der eigentlich ohne große Mühe kostenlos an den zur Verfügung gestellten Plätzen entsorgt werden könnte. Auch Autoreifen, für die es legale Abgabestellen gibt, liegen achtlos in der Landschaft und können zu einer enormen Umweltbelastung werden, weil sie das Ökosystem negativ beeinflussen, denn Autoreifen verrotten nicht! Vielmehr sammeln sich in ihnen im Laufe der Zeit Schädlinge an, die Krankheiten übertragen, besonders spielende Kinder sind dadurch gefährdet.
Wie längst zur Tradition geworden, wurde im Kapellenmoor in der Nähe der Schutzhütte auch ein Baum gepflanzt, der später saftige Zwetschen tragen wird. Selbstverständlich stand auch der begehrte Imbiss, der nach getaner Arbeit auf die freiwilligen Helferinnen und Helfer wartet, bereit.













